Der Lightcross-Faktor

Weil Fakten zählen

Aluminium? Holz? Stahl?

Bei der Planung von Brücken, Treppen und Marinas ist häufig nicht klar, aus welchem Material das spätere Bauwerk gefertigt sein soll: Holz, Aluminium, Stahl oder Stahl-Beton? Hier treffen Überzeugungen und Meinungen zu ökonomischen und ökologischen Vorteilen der einzelnen Materialien ungebremst aufeinander. Die Entscheidung fällt häufig schwer.

Um diese Entscheidungen zu vereinfachen, haben wir den Lightcross-Faktor geschaffen: Wir berechnen faktenbasiert und in Abhängigkeit von der geplanten Nutzungsdauer die Umwelt- und Kostenwerte und stellen sie ins Verhältnis zu einer Lightcross-Brücke. Der resultierende Wert ist der Lightcross-Faktor: Je höher der Wert ist, desto größer sind die Vorteile einer funktional identischen Lightcross-Brücke gegenüber Holz- bzw. Stahl-Brücken.

Testen Sie es

2.24 x

Vorteilhafter als Holz

2.05 x

Vorteilhafter als Stahl.

Der Lightcross-Faktor

Diese Modellberechnung basiert auf standardisierten Flächen- und Gewichtswerten für unsere Lightcross®-Brücken. Sie dient als Entscheidungshilfe zur Beurteilung der ökologischen und ökonomischen Vorteile über den geplanten Product-Life-Cycle.

Standzeit Jahre30

Länge m 22

Nutzbreite m2.5

Ihr Lightcross-Faktor steht fest

Sie haben einen Lightcross-Faktor ermittelt und möchten mehr über diesen Wert erfahren?

Entscheidungshilfe

Umfassend erfasst: Wirtschaftlichkeit und Umweltbilanz

Welche Werte gehen in den Lightcross-Faktor ein?

Da sind die Transportaufwände vor der Installation der Brücke, die Treibstoffbelastung durch diesen Transport, die Anzahl der benötigten LKW und Kräne.
Des weiteren die chemo-biologische Belastung durch Imprägnierung (Holz), die notwendigen Lackierungen und Schutzanstriche während der Standzeit, die Grundsanierung von Stahl- und Stahl-Beton-Brücken nach spätestens 80 Jahren (Holz nach spätestens 40 Jahren), der Aufwand für die Wartungsarbeiten.
Selbstverständlich werden auch Art und Weise der Rohstoffgewinnung berücksichtigt. Hier schneidet Holz am besten und Aluminium am schlechtesten ab.
Die schlechte Umweltbilanz bei der Aluminium-Gewinnung wird jedoch drastisch relativiert durch den hohen Recycling-Anteil, der in der Fertigung von Aluminium-Brücken generell die Regel ist (bei Lightcross etwa 85%).
Was in den Lightcross-Faktor nicht eingegangen ist, ist die Umweltbelastung durch die Entsorgung einer Brücke. Das hat einen einfachen Grund: Aluminium-Brücken müssen nicht ersetzt werden; sie halten für Generationen. Selbst wenn eine Lightcross-Brücke nach Jahrzehnten aus unbekannten Gründen abgebaut werden sollte, ist sie ein werthaltiges Gut und kann verkauft werden: Aluminium erzielt aufgrund seiner idealen, qualitätsneutralen Recycling-Möglichkeit hohe Rohstoff-Preise. (Imprägniertes Holz oder Stahl-Beton-Bauten müssen dagegen aufwendig – zum Teil als Sondermüll – entsorgt werden.)
Alle Berechnungen zeigen deutlich: Wenn eine Brücke mit einer Nutzungsdauer von mehr als etwa 10 Jahren geplant wird, ist eine eloxierte Lightcross-Aluminium-Brücke unter ökologischen und ökonomischen Aspekten die weitaus beste Wahl.

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